Jeder kennt den Schiefen Turm von Pisa, ein Absacken des Bodens hat ihn bereits während der Bauphase in eine bedrohliche Schräglage versetzt.
Mit Structural Health Monitoring Systemen wird der Status eines Gebäudes überwacht und es kann frühzeitig eingegriffen werden, bevor es zu Schäden kommt. Damals waren derartige Technologien noch nicht verfügbar. Einfache Lote und Pendel waren die Instrumente der Wahl. Heutige Systeme und Diagnosemethoden vermitteln frühzeitig eine genauen Informationsstand über den aktuellen Status eines Bauwerks. – und dies bereits während der Bauphase.
Structual Health Monitoring Systeme helfen dabei, das komplizierte Zusammenspiel der Bauelemente und Tragstrukturen eines großen Gebäudes, wie etwa eines Hochhauses oder Stadions, zu überwachen und rechtzeitig einzugreifen, bevor größere Schäden entstehen können. Das Ziel eines Monitoring-Systems besteht darin, verlässliche Daten über den aktuellen Status eines Gebäudes aufzuzeichnen, wo möglich automatisch auszuwerten und in Grenzfällen Warnungen auszugeben.
Monitoring-Systeme erlauben Ihnen, die Wartungs- und Reparaturarbeiten optimal zu planen und so die Lebensdauer eines Gebäudes zu verlängern.



Beweissicherungen sind häufig aufwändig und kostenintensiv. Zur Erweiterung der Erfassung und Kombination dreidimensionaler Daten wird eine neue Datenbanktechnik angewendet, die es gestattet aus Fotografien hochdetaillierte Punktwolken zu erstellen und diese mit tachymetrischen Aufnahmen, Laserscans, CAD-Daten und weiteren Informationsquellen zu kombinieren.
Wir ‘durchleuchten’ Wände, Böden, Decken, Unterzüge aus Stahlbeton. Bewehrungen, Leitungen und Einbauteile unter Betonoberflächen werden dabei mittels Ferroscan und/oder Radartechnik lage- und tiefengenau bis 300 mm Tiefe geortet. Hierbei ist auch die Erfassung von Kunststoffbauteilen möglich. 